Bild: Kreisdechant Peter Lenfers (links) dankte der ausgeschiedenen Vertreterin Brigitte Renne (3.v.l. und den aktuellen Vertreterinnen des Kreisdekanates im Diözesanrat Margarete Sporbeck (2. v. l.) und Barbara Brinkmann (4. v.l.)

 

Kreisdekanatsversammlung konstituierte sich

Zur konstituierenden Sitzung der Kreisdekanatsversammlung nach den Wahlen der Pfarrgemeinderäte und Räte der Seelsorgeeinheiten konnte Kreisdechant Peter Lenfers Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Räte der Seelsorgeeinheiten sowie des Kreiskomitees der Katholiken, der hauptamtlichen Seelsorger und der Dechanten in der Landvolkshochschule „Schorlemer Alst“ begrüßen. Auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung stand neben Wahlen in den Diözesanrat und die Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Warendorf ein Impulsreferat zum Thema „Die Arbeit des Pfarrgemeinderates/Rates der Seelsorgeeinheit unter veränderten Bedingungen“. Als Referent und Gesprächspartner konnte Jochen Hesper, Pastoralreferent in Münster und Mitarbeiter der Fachstelle Gemeindeberatung gewonnen werden. Hesper wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass sich in den letzten Jahren ein starker gesellschaftlicher Wandel vollzogen hat. Die Notwendigkeiten für die Menschen haben sich verändert. Ebenfalls gewandelt hat sich auch das Erscheinungsbild der Kirche. Die Zeit der Volkskirche ist beendet. Hieraus resultieren neue und andere Anforderungen und Herausforderungen für die Pfarrgemeinden. Sie werden, so Hesper, auch zukünftig Orte der Grundseelsorge bleiben aber alles was darüber hinaus geht wird nur noch in größeren Räumen möglich sein. Diese Situation beschäftigt natürlich auch die Pfarrgemeinderäte und Räte der Seelsorgeeinheiten. Sie müssen Antworten auf die Fragen finden, die sich aus den Veränderungen ergeben. Hesper machte den Anwesenden Mut, der Situation positiv zu begegnen. Wichtig sei, nicht in Trauer zu verfallen sondern die vorhandenen Kompetenzen zu nutzen und entsprechend einzusetzen. Es wird notwenig werden, neue Formen von Engagement zu finden. Auch vor dem Hintergrund massiver Einbrüche der Zahlen der Priester und hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger wird sich die Arbeit in den Pfarrgemeinderäten und Räte der Seelsorgeeinheiten verändern. Personen haben, so Hesper, Vorrang vor Aufgaben. In diesem Zusammenhang muss man auch den Mut haben, Dinge sterben zu lassen. Wichtig für die zukünftige Arbeit der Gremien ist ein geplantes pastorales Handeln als geordneter und gesteuerter Prozess. Hesper machte den Anwesenden Mut, nicht in Wehmut und Klagen zu verfallen sondern auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

Auf der Tagesordnung der Kreisdekanatsversammlung standen auch Wahlen. Dabei galt es, zwei Delegierte aus dem Kreisdekanat Warendorf in den Diözesanrat des Bistum Münsters zu wählen. Außerdem mussten noch Vertreter der Kreisdekanatsversammlung in die Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken im Kreisdekanat Warendorf gewählt werden. Die Anwesenden wählten Margarete Sporbeck aus Vorhelm und Barbara Brinkmann aus Oelde als Vertreterinnen des Kreisdekanates im Diözesanrat. Margarete Sporbeck wurde somit wieder gewählt. Nicht zur Wahl stand Brigitte Renne aus Warendorf, die in der vergangenen Amtsperiode ebenfalls Vertreterin des Kreisdekanates im Diözesanrat war. In die Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken wurden Barbara Brinkmann aus Oelde, Kornelia Wiedei, Christian Leyer, Reinhold Berning, Franz-Josef Nordhaus alle aus Hamm sowie Brigitte Renne und Werner Kleykamp beide aus Warendorf und Margarete Sporbeck aus Vorhelm gewählt. Die konstituierende Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken ist am Donnerstag, den 22. April.

Kreisdechant Peter Lenfers dankte allen Gewählten für die Bereitschaft sich über die Grenzen der Pfarrgemeinde hinaus zu engagieren. Ebenfalls bedankte er sich bei Brigitte Renne und Margarete Sporbeck für die bisher geleistete Arbeit im Diözesanrat.