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Kreisdekanatsversammlung konstituierte sich
Zur konstituierenden Sitzung der Kreisdekanatsversammlung nach den
Wahlen der Pfarrgemeinderäte und Räte der Seelsorgeeinheiten konnte
Kreisdechant Peter Lenfers Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Räte
der Seelsorgeeinheiten sowie des Kreiskomitees der Katholiken, der
hauptamtlichen Seelsorger und der Dechanten in der
Landvolkshochschule „Schorlemer Alst“ begrüßen. Auf der Tagesordnung
der konstituierenden Sitzung stand neben Wahlen in den Diözesanrat
und die Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken im
Kreisdekanat Warendorf ein Impulsreferat zum Thema „Die Arbeit des
Pfarrgemeinderates/Rates der Seelsorgeeinheit unter veränderten
Bedingungen“. Als Referent und Gesprächspartner konnte Jochen Hesper,
Pastoralreferent in Münster und Mitarbeiter der Fachstelle
Gemeindeberatung gewonnen werden. Hesper wies in seinen Ausführungen
darauf hin, dass sich in den letzten Jahren ein starker
gesellschaftlicher Wandel vollzogen hat. Die Notwendigkeiten für die
Menschen haben sich verändert. Ebenfalls gewandelt hat sich auch das
Erscheinungsbild der Kirche. Die Zeit der Volkskirche ist beendet.
Hieraus resultieren neue und andere Anforderungen und
Herausforderungen für die Pfarrgemeinden. Sie werden, so Hesper,
auch zukünftig Orte der Grundseelsorge bleiben aber alles was
darüber hinaus geht wird nur noch in größeren Räumen möglich sein.
Diese Situation beschäftigt natürlich auch die Pfarrgemeinderäte und
Räte der Seelsorgeeinheiten. Sie müssen Antworten auf die Fragen
finden, die sich aus den Veränderungen ergeben. Hesper machte den
Anwesenden Mut, der Situation positiv zu begegnen. Wichtig sei,
nicht in Trauer zu verfallen sondern die vorhandenen Kompetenzen zu
nutzen und entsprechend einzusetzen. Es wird notwenig werden, neue
Formen von Engagement zu finden. Auch vor dem Hintergrund massiver
Einbrüche der Zahlen der Priester und hauptamtlichen Seelsorgerinnen
und Seelsorger wird sich die Arbeit in den Pfarrgemeinderäten und
Räte der Seelsorgeeinheiten verändern. Personen haben, so Hesper,
Vorrang vor Aufgaben. In diesem Zusammenhang muss man auch den Mut
haben, Dinge sterben zu lassen. Wichtig für die zukünftige Arbeit
der Gremien ist ein geplantes pastorales Handeln als geordneter und
gesteuerter Prozess. Hesper machte den Anwesenden Mut, nicht in
Wehmut und Klagen zu verfallen sondern auf eine Entdeckungsreise zu
gehen.
Auf der Tagesordnung der
Kreisdekanatsversammlung standen auch Wahlen. Dabei galt es, zwei
Delegierte aus dem Kreisdekanat Warendorf in den Diözesanrat des
Bistum Münsters zu wählen. Außerdem mussten noch Vertreter der
Kreisdekanatsversammlung in die Vollversammlung des Kreiskomitees
der Katholiken im Kreisdekanat Warendorf gewählt werden. Die
Anwesenden wählten Margarete Sporbeck aus Vorhelm und Barbara
Brinkmann aus Oelde als Vertreterinnen des Kreisdekanates im
Diözesanrat. Margarete Sporbeck wurde somit wieder gewählt. Nicht
zur Wahl stand Brigitte Renne aus Warendorf, die in der vergangenen
Amtsperiode ebenfalls Vertreterin des Kreisdekanates im Diözesanrat
war. In die Vollversammlung des Kreiskomitees der Katholiken wurden
Barbara Brinkmann aus Oelde, Kornelia Wiedei, Christian Leyer,
Reinhold Berning, Franz-Josef Nordhaus alle aus Hamm sowie Brigitte
Renne und Werner Kleykamp beide aus Warendorf und Margarete Sporbeck
aus Vorhelm gewählt. Die konstituierende Vollversammlung des
Kreiskomitees der Katholiken ist am Donnerstag, den 22. April.
Kreisdechant Peter Lenfers dankte
allen Gewählten für die Bereitschaft sich über die Grenzen der
Pfarrgemeinde hinaus zu engagieren. Ebenfalls bedankte er sich bei
Brigitte Renne und Margarete Sporbeck für die bisher geleistete
Arbeit im Diözesanrat.
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