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„Dein Reich komme …“ – Adveniat-Aktion 2011 Unter dem Leitwort „Dein Reich komme …“ steht die diesjährige Adveniat-Aktion. Schwerpunkt sind Lateinamerika und die Karibik. Die diesjährige Aktion möchte zeigen, wie Menschen sich konkret dafür einsetzen, dass schrittweise, aber handfest und bodenständig das Reich Gottes schon hier auf Erden erfahrbar gemacht werden kann. Das konkrete Beispielland ist Brasilien. An ihm wird deutlich, wie die Lebenssituation von Menschen an der Basis durch kirchliche Initiativen verbessert werden kann. Durch die großzügigen Spenden wurde die Adveniat-Aktion in die Lage versetzt, seit 50 Jahren kirchliche Projekte in Lateinamerika und der Karibik zu fördern. In diesen 50 Jahren hat sich in dieser Region vieles zum Guten verändert. In fast allen Ländern gibt es keine Militärdiktaturen mehr, sondern man findet formal demokratische Strukturen vor. Zurückgegangen ist die absolute Armut, die Alphabetisierungsrate ist gestiegen, die Gesundheitsvorsorge verbessert und die Mittelschicht breiter geworden. Allerdings gibt es in fast allen Ländern des Kontinentes eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Ungleichheit. Noch immer verfügen die Eliten über Geld und Einfluss, während viele Menschen im Elend leben. Die katholische Kirche stellt sich mit ihrer „Option für die Armen“ auf die Seite derer, denen es nicht gut geht. Sie bietet Bildungsmöglichkeiten für Benachteiligte, förderte alternative Medien, stärkt das Selbstvertrauen der Menschen aufgrund ihrer Würde, die ihnen das Evangelium zuspricht und ermutigt Gemeindegruppen zu sozialem Engagement. Jährlich werden 3000 kirchliche Initiativen von Adveniat unterstützt. In allen Gottesdiensten am Heiligabend, auch in den Kinder-Krippenfeiern, sowie in den Gottesdiensten am ersten Weihnachtsfeiertag ist die Kollekte zu Gunsten der Adveniat-Aktion 2011. Adveniat verfügt über das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen in Berlin (DZI). Das Institut stuft den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Adveniat-Gesamtausgaben als niedrig ein.
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