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Jahresbericht 2011
vorgelegt am 09. Februar 2012
Vorbemerkung
Seit dem 1.
September 2002 ist die Rufbereitschaft Notfallseelsorge im Kreis
Warendorf im Dienst.
Träger der Rufbereitschaft sind die evangelische Kirche mit den auf
dem Gebiet des Kreises Warendorf beteiligten Kirchenkreisen
Gütersloh, Hamm und Münster und die katholische Kirche mit dem
Kreisdekanat Warendorf.
Schirmherr ist der Landrat des Kreises Warendorf, Herr Dr. Olaf
Gericke.
Insgesamt 30 Seelsorgerinnen und Seelsorger der evangelischen und
katholischen Kirche sowie aus dem Bereich der Freikirchen, darunter
6 Fachberater für Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst – davon
einer gleichzeitig Polizeiseelsorger – haben sich freiwillig zur
Mitarbeit bereit erklärt und stellen sicher, dass Menschen, die sich
in akuten Notlagen befinden, seelsorglich begleitet werden, sei es
durch Mitglieder aus dem Team der Notfallseelsorge oder durch
sonstige örtliche Seelsorger, sofern die Einsatzsituation dies
sinnvoll erscheinen lässt.
Dieser Dienst geschieht kostenfrei ohne Ansehen der Person oder
Konfession.
Die
Notfallseelsorge versteht dabei konzeptionell ihren Dienst als
Ergänzung zur gemeindlichen Seelsorge, der nach Möglichkeit auch
wieder in die gemeindliche Seelsorge mündet.
Eine ständige
Rufbereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr stellt sicher,
dass im Kreis Warendorf eine Seelsorgerin / ein Seelsorger auf
Anforderung des Rettungsdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei
durch die Leitstelle für Rettungsdienst, Feuerwehr und
Katastrophenschutz jederzeit alarmiert werden kann, der / die dann
verbindlich und schnellstmöglich für eine kompetente seelsorgliche
Begleitung vor Ort Sorge trägt.
Falls nötig,
können auch mehrere Seelsorger/innen oder andere Betreuungskräfte
wie z.B. das PSU-Team des DRK Warendorf (ehemals
DRK-Notfallbetreuung Warendorf) in Absprache mit den jeweiligen
Einsatzleitern oder der Leitstelle alarmiert und eingesetzt werden.
Das Hilfsangebot
der Notfallseelsorge umfasst häusliche und außerhäusliche Notfälle
sowie die Seelsorge für Einsatzkräfte in Feuerwehr, Rettungsdienst
und Polizei.
Mögliche Anlässe für den Einsatz der Notfallseelsorge sind u. a.:
vergebliche Reanimation, plötzlicher Kindstod, Suizidabsicht /
vollzogener Suizid, Auffinden von Toten, Suche nach Vermissten,
Brände, Unfälle, Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und / oder
Toten, Gewaltverbrechen und Großschadenslagen.
Eine enge
Zusammenarbeit mit dem Kreis Warendorf, den Rettungsdiensten, der
Feuerwehr, der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz ist dabei eine
wichtige Voraussetzung für den Dienst der Notfallseelsorge. Dies hat
sich auch im vergangenen Jahr erneut gezeigt und bewährt.
In gleicher Weise
gilt dies für die Zusammenarbeit der verschiedenen
Rufbereitschaftssysteme im Münsterland, d.h. den
Notfallseelsorgesystemen in den Kreisen Borken, Coesfeld Steinfurt,
Warendorf und dem Notfallbegleitungssystem in der Stadt Münster, mit
denen eine Arbeitsgemeinschaft besteht und in denen insgesamt über
170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich ihren Dienst
versehen.
Im Rahmen dieser
Zusammenarbeit gibt es einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch,
gemeinsame Aus- und Fortbildungsangebote sowie eine Vereinbarung
über eine überregionale Zusammenarbeit in Großschadenslagen. Als
konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit im Münsterland sei an
dieser Stelle der im vergangenen Jahr gemeinsam durchgeführte
Grundlagenkurs Notfallseelsorge mit 21 Teilnehmern aus dem gesamten
Münsterland erwähnt.
Seit Beginn der Rufbereitschaft treffen sich die Mitglieder des
Teams der Notfallseelsorge im Kreis Warendorf regelmäßig zur Aus-
und Fortbildung sowie zur Vor- und Nachbereitung der Einsätze.
Dies ist zwar ein
hoher zeitlicher Aufwand. Er wird jedoch von allen als sehr
notwendig und sinnvoll erachtet, um mit den Herausforderungen und
Belastungen, die die Einsätze zum Teil mit sich bringen, angemessen
umgehen zu können.
Es gibt 2
offizielle Ansprechpartner, die die Notfallseelsorge im Kreis
Warendorf nach außen vertreten.
Diese sind:
Michael Spanke, Geschäftsführer des Kreisdekanates Warendorf, Tel.
02581/934710
Pfarrer Manfred Uhte, Synodalbeauftragter für Notfallseelsorge und
Seelsorge in Feuerwehr und Rettungsdienst im Evangelischen
Kirchenkreis Münster, Tel. 02501/928869
Seit Bestehen der
Rufbereitschaft wurde diese in bisher 814 Einsätzen (Stand
01.02.2012), davon 86 im Jahre 2011, tätig.
Damit wurde im
Jahre 2011 erneut die höchste Zahl an Einsätzen im gesamten
Münsterland geleistet.
Der hier vorgelegte Jahresbericht vermittelt einen Überblick über
Einsatzzahlen, -orte und -anlässe der Notfallseelsorge im Kreis
Warendorf im Jahre 2011 und gibt am Ende des Berichtes eine kurze
Übersicht über die Einsatzzahlen aller Rufbereitschaftssysteme im
Münsterland mit insgesamt 359 Einsätzen im Jahre 2011.
Eine Kurzanalyse der verschiedenen Aspekte ist den ausführlichen
Statistiken vorangestellt.
Münster/Warendorf
, 09. Februar 2012
Michael Spanke
Manfred Uhte
Kurzanalyse der Einsätze
der Notfallseelsorge im Kreis Warendorf im Jahre 2011
Die vorgelegte
Statistik vermittelt Zahlen, nüchterne Zahlen, die das Leid, das
diesen Einsatzsituationen zugrunde liegt, nur ansatzweise vermitteln
können.
Jede einzelne Situation führt alle Beteiligten, die Rettungskräfte,
die Feuerwehr, die Polizei, die eingesetzten Seelsorger/innen und
die Betroffenen an extreme Grenzen, die oftmals nur sehr schwer zu
tragen und zu ertragen sind. Sich diesen Grenzsituationen zu
stellen, erfordert viel Mut, Hoffnung und Zuversicht, auch in diesen
Situationen bestehen zu können und oftmals stehen insbesondere die
Betroffenen vor einem riesigen äußeren wie inneren Abgrund, den
auszuhalten für sie selbst, aber auch für die betroffenen Helfer zum
Teil sehr schwer ist. Zugleich ist es aber unendlich wichtig, diesen
Grenzsituationen standzuhalten, um nicht zuletzt auch die
menschliche Solidarität in einer extremen Leidenssituation zu
dokumentieren und anders als oftmals gesellschaftlich üblich, diese
Dimension von Leiden und Sterben, die eben auch zum Leben gehört,
nicht auszublenden.
Deshalb gebührt
allen eingesetzten Kräften ein besonderer Dank für ihren Einsatz und
ihr Engagement.
Ausgehend vom
vorgelegten statistischen Material sowie zusätzlichen internen
Auswertungen ergibt sich folgendes Bild:
1.
Die
Zahl der Gesamteinsätze
ist von 102 im Jahr 2010 auf 86 Einsätzen im Jahr 2011 gesunken, was
vor allem in einem deutlichen Rückgang der Einsätze im
außerhäuslichen Bereich begründet ist. Hier sank die Zahl der
Einsätze von 38 auf 24 (Erläuterungen hierzu unter 4.). Die
Akzeptanz der Notfallseelsorge bei Feuerwehr, Rettungsdienst und im
vergangenen Jahr war weiterhin sehr hoch.
2.
Die Einbindung örtlicher Seelsorgerinnen und
Seelsorger ist von 62 % im Jahr 2010 auf 76% im Jahr 2011
gestiegen. Hierzu gehören sowohl diejenigen Seelsorger, die nicht
dem Team angehören als auch die Teammitglieder. Bei insgesamt 8
Einsätzen konnten örtliche Seelsorger, die nicht dem Team angehören,
alarmiert werden. Eine differenzierte Übersicht aller eingesetzten
119 Personen in Personengruppen ist der Gesamtauswertung 2011 auf
Seite 8 zu entnehmen.
3.
Die
örtliche Streuung der Einsätze war auch im Jahr 2011 gegeben.
Die Notfallseelsorge wurde in allen Städten und Gemeinden des
Kreises Warendorf alarmiert. Warendorf hatte mit 17 Einsätzen
kreisweit die meisten Einsätze, gefolgt von Beckum
(13 Einsätze), Ahlen (11 Einsätze)
und Ennigerloh (9 Einsätze). 2011 hat es zwei Einsätze außerhalb
des Kreises Warendorf gegeben, und zwar in Hamm und Rheda.
Ein ausführlicher Überblick zu den Zahlen im Jahre
2011 und den Vergleichszahlen
vergangener Jahre ist den Statistiken auf den Seiten 11 und 12 zu
entnehmen.
4.
Bei
den Einsatzanlässen dominieren weiterhin die
plötzlichen Todesfälle bzw. plötzlichen Erkrankungen, sowohl im
häuslichen wie im außerhäuslichen Bereich mit insgesamt 35 Einsätzen
(2010: ebenfalls 35 Einsätze), wobei es insgesamt 8 Alarmierungen
während einer laufenden Reanimation gab. Deutlich zurückgegangen
sind die Einsätze anlässlich der Überbringung von Todesnachrichten
von 23 Einsätzen im Vorjahr auf jetzt 18 Einsätze, während die
Alarmierungen anlässlich von Verkehrsunfällen/Unfällen mit 16
Einsätzen (im Vorjahr 17) nahezu gleich geblieben sind. Hierbei ist
allerdings der Anteil der Unfälle mit 6 von 16 Einsätzen
bemerkenswert.
Deutlich zurückgegangen sind Einsätze anlässlich von angedrohtem
oder vollzogenem Suizid von 14 auf 10 Einsätze.
Gab es im Vorjahr anlässlich der
Betreuung von Einsatzkräften noch 7 Einsätze, so erfolgte im Jahr
2011 nur ein Einsatz aufgrund einer direkten Alarmierung. Zusätzlich
gab es allerdings noch weitere 7 Einsatznachgespräche direkt nach
erfolgten Einsätzen.
3 Einsätze gab es anlässlich von Verbrechen, 3 weitere aus sonstigen
Gründen, u.a. in Folge eines Brandes.
Ein ausführlicher Überblick zu den Zahlen im Jahre 2011 und den
Vergleichszahlen vergangener Jahre ist den Statistiken auf den
Seiten 9 und 10 zu entnehmen.
5.
Das
Verhältnis von häuslichen und außerhäuslichen Einsätzen hat
sich im Vergleich zum Vorjahr proportional erheblich verändert, der
häusliche Anteil lag 2011 bei 72 % (im Jahr 2010: 62 %). Im Jahre
2011 gab es insgesamt 7 Alarmierungen, bei denen mindestens 2
Seelsorger benötigt wurden. Zusätzlich gab es bei einigen dieser
Alarmierungen auch eine Alarmierung des PSU-Teams des DRK Warendorf
(ehemals DRK Notfallbetreuung Warendorf), mit dem es auch weiterhin
eine gute Zusammenarbeit gibt.
6.
Die
durchschnittliche Einsatzdauer ist von 2:40 Stunden im Jahr
2010 auf 2:20 gesunken. 48% aller Einsätze dauerten bis zu 2
Stunden, 34% bis zu 3 Stunden und 18% länger als drei Stunden, davon
4 Einsätze mehr als 4 Stunden.
Der Durchschnitt der Weiterleitungszeit
nach der Alarmierung liegt weiterhin im Durchschnitt bei 6 Minuten,
die Zeit von der Alarmierung bis zum Eintreffen vor Ort im
Durchschnitt weiterhin bei 22 Minuten, ein deutlicher Beleg für den
ortsnahen Einsatz der Seelsorgerinnen und Seelsorger.
7.
Was
die statistische Einsatzhäufigkeit in Bezug auf Wochentage,
Uhrzeit und
Monate betrifft, so zeigt sich folgendes Bild :
- was die
Wochentage angeht, so sind sie recht gleichmäßig verteilt; der
Montag ist der Tag mit den wenigsten Einsätzen (11%), der Sonnabend
der mit den meisten Einsätzen (17%)
- was die
Alarmierungszeiten angeht, so zeigt sich, dass sich im Vergleich
zum letzten Jahr der Anteil der Alarmierungen zwischen 9 und 17 Uhr
von 46% auf 42% gesunken ist, während der Anteil der Alarmierungen
von 17- 22 Uhr von 29% auf 36 % gestiegen ist
- was die
Monate angeht, so waren die Monate Mai (12 Einsätze) und
Februar (10 Einsätze) diejenigen mit den höchsten und die Monate
Oktober und Dezember mit jeweils 5 Einsätzen diejenigen mit den
niedrigsten Einsatzzahlen. Es gab 2011 insgesamt 4 Perioden von mehr
als 14 Tagen ohne Einsätze, und zwar in den Monaten Februar/März,
April, Mai und November/Dezember.
Ein
ausführlicher Überblick zu den Zahlen im Jahre 2010 und den
Vergleichszahlen
vergangener Jahre
ist den Statistiken auf den Seiten 13-15 zu entnehmen.
8.
Bei
der Frage, durch wen die NFS alarmiert wurde, ergab sich 2011
folgendes Bild :
61% aller Einsätze erfolgten aufgrund von Alarmierungen durch
den Rettungsdienst bzw. die Feuerwehr, 35% durch die Polizei und 4%
durch Betroffene, Angehörige oder Krankenhaus. Dies bedeutet im
Vergleich zu 2010 eine deutliche Steigerung der Alarmierung durch
Rettungsdienst bzw. Feuerwehr von 45% auf 61 %.
9.
Die
Frage, wer die Opfer waren, mit denen es die Notfallseelsorge
in den Einsätzen zu tun hatte und wer betreut wurde, lässt
sich wie folgt beantworten:
a) Die
Gesamtzahl der Opfer betrug 88, davon waren 60 Männer und 28
Frauen.
Die Alterstruktur
sah so aus: 7 Personen bis 17 Jahre (4 w,3 m) - davon 2 Kinder unter
einem Jahr und ein Kind im Alter von 5 Jahren- , 10 Personen 18 – 30
Jahre (3 w, 7 m), 17 Personen 31 bis 50 Jahre (5w, 12 m), 30
Personen 51 bis 65 Jahre (8 w, 22 m) und 24 Personen älter als 65
Jahre (8 w, 16 m),davon 6 über 80 Jahre (3w, 3m).
b) Die
Gesamtanzahl der betreuten Personen lag bei 320, davon 24 Kinder
bis zum Alter von12 Jahren. In insgesamt 7 Einsätzen wurden mehr als
10 Personen betreut.
10.
Ausführlich ausgewertet wurde erneut der Aspekt: welche Maßnahmen
wurden im Einsatz getroffen (Mehrfachnennungen waren möglich)?
Im Vordergrund
steht weiterhin vor allem seelsorgerische Betreuung (82), gefolgt
von der Todesbenachrichtigung von Angehörigen (14) sowie der
Benachrichtigung örtlicher Seelsorger (14), der Begleitung im oder
zum Krankenhaus (8) und der Betreuung von Einsatzkräften (7).
Die weitere
Betreuung erfolgte in der Regel durch Verwandte und Angehörige (61),
Freunde und Nachbarn (30), durch örtliche Seelsorger (18) sowie
durch andere Fachstellen (4).
In jedem Fall ist
aber sichergestellt worden, dass eine weitergehende Betreuung bzw.
Begleitung der durch die akute Krisensituation Betroffenen
erfolgte.
11.
Bei
den gefahrenen Einsatzkilometer lag die Gesamtzahl im Jahr
2011 bei 2000 (Vorjahr: 3300). Dies bedeutet, dass im Durchschnitt
bei jedem Einsatz etwa 23 Kilometer (Vorjahr 30 Kilometer)
zurückgelegt wurden. Bei
28
Einsätzen wurden insgesamt bis zu 10 km, bei 26 Einsätzen bis zu 20
km, bei 13 Einsätzen bis zu 30 km und bei 19 Einsätzen von 30 km bis
zu 87 km zurückgelegt. Grund für diese im Vergleich zum Vorjahr
deutlich niedrigere Zahl an Einsatzkilometern war vor allem die
örtliche Nähe der eingesetzten Teammitglieder zum jeweiligen
Einsatzort sowie der Rückgang an außerhäuslichen Einsätzen.
12.
Die
Zahl der am Einsatzort geleisteten Einsatzstunden lagen im
Jahre 2011 bei 250 Stunden (im Jahr 2010 waren dies 350
Stunden); ein deutlicher Rückgang gegenüber 2010 und vor allem
begründet durch den Rückgang der außerhäuslichen Einsätze, die
zumeist besonders zeitintensiv sind. Die Nachbereitungszeiten wie
das Ausfüllen der Einsatzprotokolle oder die persönliche Reflexion
und Nachbereitung der Einsätze werden bei den Einsatzstunden
allerdings nicht erfasst. Ausführliche interne
Einsatznachbesprechungen der beteiligten Teammitglieder nach
Einsätzen waren glücklicherweise anders als im Jahr 2010 nicht
notwendig.
Überblick
Statistiken Notfallseelsorge im Kreis Warendorf
Jahresbericht 2011
Gesamtauswertung der Einsätze 2011
Einsatzanlässe 2011 und 2005 - 2011 – Säulendarstellung
Einsatzanlässe 2011 und 2002 - 2011 – prozentual
Einsatzorte
2011 und 2005 - 2011 – Säulendarstellung
Einsatzorte 2011 und 2002 - 2011 prozentual
Alarmierungszeiten 2005 - 2011 als Tabelle
Alarmierungszeiten 2011 und 2002 - 2011 prozentual
Monatseinsatzübersicht 2005 - 2011 als Tabelle
Monatseinsatzübersicht 2011 und 2002 - 2011 prozentual
Einsatzalarmierungstage 2005 - 2011 als Tabelle
Einsatzalarmierungstage 2011 und 2002 - 2011 prozentual
Gesamteinsatzübersicht Münsterland 2000 – 2011
Gesamtauswertung der Einsätze Notfallseelsorge im Kreis Warendorf
vom 01.01.2011
bis zum 31.12. 2011
Zahl der Einsätze
insgesamt: 86
1. Einsatzanlässe:
a) Tod/Plötzliche
Krankheit im häuslichen Bereich: 32
b) Tod/Plötzliche
Krankheit im außerhäuslichen Bereich:
3
c) Überbringung
einer Todesnachricht:
18
d) schwere
Verkehrsunfälle
/Unfälle: 16
(dabei in der
Regel mit anschließender Überbringung
von
Todesnachrichten)
e) Verbrechen
(Gewalt /
Mord): 3
f) Suizid
(angedroht oder
versucht): 1
g) Suizid
(vollzogen):
9
h) Nachsorge für
Einsatzkräfte:
1
i ) Sonstige (u.a.
Brände):
3
Gesamt:
86
davon häuslicher
Bereich:
62
davon außerhäuslicher
Bereich:
24
2. Eingesetzte Personen
a) Seelsorger vor Ort (nicht im
Team NFS): 8
b) Seelsorger vor Ort (zugleich
im Team NFS): 58
c) Fachberater Seelsorge in
Feuerwehr und Rettungsdienst: 3
d) Mitglieder im Team NFS:
38
e) Sonstige:
12
Gesamt:
119
Einsatzdauer :
durchschnittliche Einsatzdauer: 2: 20 Stunden (48% bis 2
Stunden; 34% bis 3 Stunden; 18 % mehr als 3 Stunden, davon 4
Einsätze mehr als 4 Stunden)
Weiterleitungszeiten : durchschnittlich 6 Minuten
Zeit Alarmierung bis zum Eintreffen vor Ort : durchschnittlich 22
Minuten
(43% bis 15 Minuten; 22 % bis 20
Minuten; 17 % bis 25 Minuten; 18 % über 25 Minuten)
(Hinweis:
Bei den Einsätzen, bei denen jeweils mehr als nur ein Seelsorger
eingesetzt worden ist, sind statistisch lediglich ein einfacher
Einsatz mit einem Einsatzort und einer Einsatzindikation
berücksichtigt. Dies war insgesamt 7 Mal der Fall) .







-
Einsatzalarmierungszeiten 1.01.2005-31.12. 2011-
|
Uhrzeit |
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
|
22- 7 |
22 |
13 |
21 |
22 |
16 |
15 |
15 |
|
7 - 9 |
8 |
11 |
10 |
8 |
10 |
10 |
4 |
|
9 - 17 |
27 |
36 |
47 |
32 |
38 |
47 |
36 |
|
17 - 22 |
26 |
22 |
17 |
40 |
26 |
30 |
31 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Summe |
83 |
82 |
95 |
102 |
90 |
90 |
86 |


-
Monatseinsatzübersicht 1.01.2005-31.12.2011-
|
|
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
|
Januar |
8 |
4 |
9 |
8 |
6 |
7 |
6 |
|
Februar |
10 |
5 |
6 |
5 |
4 |
8 |
10 |
|
März |
6 |
12 |
7 |
13 |
5 |
8 |
7 |
|
April |
8 |
6 |
13 |
7 |
9 |
15 |
7 |
|
Mai |
7 |
5 |
7 |
8 |
5 |
5 |
7 |
|
Juni |
1 |
9 |
11 |
6 |
10 |
13 |
12 |
|
Juli |
6 |
7 |
8 |
9 |
12 |
11 |
8 |
|
August |
7 |
7 |
5 |
11 |
13 |
5 |
4 |
|
September |
8 |
4 |
10 |
8 |
5 |
5 |
9 |
|
Oktober |
7 |
7 |
7 |
9 |
7 |
8 |
5 |
|
November |
6 |
8 |
7 |
7 |
5 |
7 |
6 |
|
Dezember |
9 |
8 |
5 |
11 |
10 |
10 |
5 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
83 |
82 |
95 |
102 |
91 |
102 |
86 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|


-Einsatzalarmierungstage 1.01.2005-31.12.2011-
-
|
|
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
|
Sonntag |
16 |
17 |
13 |
21 |
12 |
10 |
14 |
|
Montag |
16 |
11 |
14 |
23 |
15 |
18 |
9 |
|
Dienstag |
11 |
9 |
11 |
14 |
9 |
16 |
15 |
|
Mittwoch |
13 |
12 |
15 |
10 |
10 |
19 |
11 |
|
Donnerstag |
6 |
7 |
10 |
12 |
15 |
8 |
12 |
|
Freitag |
11 |
6 |
11 |
12 |
14 |
20 |
10 |
|
Samstag |
10 |
14 |
21 |
10 |
15 |
11 |
15 |
|
Feiertag |
|
|
|
5 |
4 |
4 |
1 |
|
Summe |
83 |
82 |
95 |
102 |
90 |
102 |
86 |


Gesamteinsatzübersicht 2000 – 2011
der Notfallseelsorge – und Notfallbegleitungssysteme
in den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf
sowie in der Stadt Münster (Stand 01.02.2012)
|
|
2000 |
2001 |
2002 |
2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2011 |
2000-
2011 |
|
Kreis Borken
367 000 Einwohner
(Beginn :
1.1.2000)
|
35 |
56 |
68 |
79 |
79 |
69 |
107 |
96 |
81 |
48 |
61 |
70* |
849 |
|
Kreis Coesfeld
221 000 Einwohner
(Beginn :
01.04.2000)
|
35 |
51 |
48 |
39 |
78 |
65 |
82 |
100 |
62 |
58 |
75 |
70* |
763 |
|
Stadt Münster
269 000 Einwohner
(Beginn :
01.07.2000)
|
10 |
31 |
41 |
38 |
34 |
24 |
44 |
36 |
45 |
49 |
63 |
48 |
463 |
|
Kreis Steinfurt
443 000 Einwohner
(Beginn :
01.01.1999)
|
56 |
70 |
80 |
73 |
72 |
101 |
82 |
92 |
88 |
78 |
82 |
85 |
959 |
|
Kreis Waren-dorf
283 000 Einwohner
(Beginn :
1.09.2002) |
|
|
18 |
82 |
74 |
83 |
82 |
95 |
102 |
90 |
102 |
86 |
814 |
*Zahlen für 2011 noch nicht endgültig ermittelt (Stand
31.01.2012)
|